Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Wir möchten Ihnen einige Hinweise zum Umgang mit Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen geben, die sowohl für Sie, wie auch für uns von Bedeutung sind:

Es ist sicher­lich eine gute Ent­schei­dung, eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung abge­schlos­sen zu haben. Dem Vernehmen nach scheuen zwei Drittel der Deutschen die Inan­spruch­nah­me eines Rechts­an­walts bezie­hungs­wei­se ver­zich­ten auf die Gel­tend­ma­chung ihrer Rechte, weil sie die hierfür ent­ste­hen­den Kosten scheuen. Das Bestehen einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung erleich­tert daher die Ent­schei­dung, anwalt­li­che Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Unsere Kanzlei wird von einigen Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen aus­drück­lich empfohlen, was für uns selbst­ver­ständ­lich wichtig und erfreu­lich ist.

Aller­dings sehen wir dies „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Wir machen, ob Ihre Ver­si­che­rung unsere Kanzlei nun empfohlen hat oder empfehlen würde oder man versucht, Sie zu einer anderen Kanzlei „zu bewegen“, darauf auf­merk­sam, dass Sie

stets die freie Anwalts­wahl

haben. Sie sollten sich dieses Recht kei­nes­falls durch allzu durch­sich­ti­ge Anreize, wie etwa den Wegfall oder die Redu­zie­rung der Selbst­be­tei­li­gung, etc. bei Beauf­tra­gung einer bestimm­ten Kanzlei „abkaufen“ lassen. Suchen Sie den­je­ni­gen Rechts­an­walt auf, den Sie für qua­li­fi­ziert halten, dem Sie vertrauen und dem Sie zutrauen, Ihre Inter­es­sen druckvoll durch­set­zen zu können. Es ist nicht aus­schließ­lich sinnvoll, sich von seiner Rechts­schutz­ver­si­che­rung einen Rechts­an­walt empfehlen zu lassen. Auch die Erfah­run­gen des Freundes-, Kollegen- und Bekann­ten­krei­ses können eine wertvolle Ent­schei­dungs­hil­fe sein, die für das betrof­fe­ne Rechts­ge­biet richtige Kanzlei zu finden.

Letztlich ist es immer die Zufrie­den­heit der Mandanten, die die Qualität der anwalt­li­chen Dienst­leis­tung doku­men­tiert. In diesem Zusam­men­hang gestatten wir uns – ganz unbe­schei­den – auf die

Beur­tei­lun­gen unserer Tätigkeit durch unsere Mandanten

hin­zu­wei­sen.

Einige Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen verbinden den Ver­si­che­rungs­neh­mer, der einen Rechts­schutz­fall meldet bezie­hungs­wei­se sich einen Rechts­an­walt empfehlen lassen möchte, unmit­tel­bar mit einem „Anwalt am Telefon“ oder bieten gar gleich ein „Anwalts-Telefon“ an.

Der­glei­chen Praktiken stehen wir zurück­hal­tend gegenüber. Die kurze tele­fo­ni­sche Beratung durch einen „anonymen“ anwalt­li­chen Gesprächs­part­ner eignet sich wirklich nur für sehr einfach gelagerte Sach­ver­hal­te, die keine vertiefte Sach­ver­halts­auf­nah­me oder gar die Ein­sicht­nah­me in Urkunden oder Schrift­ver­kehr erfordern.

So bietet auch unsere Kanzlei in jenen Bereichen, in welchen wir dies für sinnvoll halten, kos­ten­güns­ti­ge Erst­be­ra­tun­gen ins­be­son­de­re für nicht rechts­schutz­ver­si­cher­te Mandanten an.

Bitte infor­mie­ren Sie sich hierüber unter dem Stich­punkt Bera­tungs­an­ge­bo­te. Wir werden dieses relativ neue Angebot in Kürze noch etwas erweitern.

Ansonsten bevor­zu­gen wir es, unsere Mandanten per­sön­lich kennen zu lernen und uns einen Eindruck von ihrer Situation und ihrem Rechts­pro­blem unter Einsicht in die erfor­der­li­chen Unter­la­gen zu machen. Wir unter­stel­len, dass dies auch im Sinne des Mandanten ist, der sich von der Kanzlei, deren Mit­ar­bei­tern und dem ihn ver­tre­ten­den Rechts­an­walt ebenso ein Bild machen möchte.

Unter Hinweis auf diese Zusam­men­hän­ge ist es kei­nes­falls erfor­der­lich, dass Sie sich vor einer Kon­takt­auf­nah­me mit unserer Kanzlei mit Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung in Ver­bin­dung setzen. Wir werden vielmehr die gesamte Kor­re­spon­denz – für Sie kos­ten­frei (!) – mit Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung führen, das Rechts­pro­blem qua­li­fi­ziert schildern, die Deckungs­zu­sa­ge erholen und die Abrech­nung mit Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung vornehmen. Lediglich eine von Ihnen ver­si­che­rungs­ver­trag­lich ver­ein­bar­te Selbst­be­tei­li­gung haben Sie dann zu tragen, soweit nicht ohnehin die bei uns ent­ste­hen­den Kosten voll­stän­dig von der Gegen­sei­te oder Dritten zu erstatten sind.